Förderung von effizienten Wärmepumpen

 

Erneuerbare Energien sind teuer! Anders, als bei fossilen Energieträgern ist die Energiequelle zwar kostenlos, dafür

verursacht ihre Erschließung allerdings hohe Kosten. Um Erdreich, Grundwasser oder Luft anzuzapfen, ist eine

spezielle Technik nötig – eine teure Technik. Klimaschutz und Umweltaspekte fordern jedoch ein Umdenken in Sachen

Energieversorgung. Ein Gedankenwandel, der angesichts der schwindenden Reserven fossiler Energieträger nicht nur

sinnvoll ist, sondern auch noch gefördert wird. Die Regierung hat dazu Anreizprogramme geschaffen, die es

lohnenswert machen, regenerative Energien im Strom- und Heizbereich zu forcieren. Um die ehrgeizigen Klimaziele

zu erfüllen, bis zum Jahr 2020 den Anteil der Wärmeenergie zu 14 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen,

setzt der Staat auf eine entsprechende Förderung ebendieser Quellen. Die staatliche Förderung im Bereich der

Wärmepumpentechnik ist dabei nur eine Möglichkeit, die hohen Investitionskosten für den Bauherrn attraktiver zu

gestalten. Auch andere Geldquellen lassen sich nutzen und machen Wärmepumpen dabei zu einer interessanten

Alternative.

 

Die Höhe der Förderung setzt sich zusammen aus der pauschalen Förderung, der so genannten Basisförderung, die

sich nach der Größe und Art der Anlage richtet. Für  Luft/Wasser-Wärmepumpen mit einer Leistung bis 20kW gibt es

eine Förderung von pauschal 1.300 Euro, für Anlagen von 20 kW bis 100 kW sind es 1.600 Euro.  Wasser/Wasser-

und Sole/Wasser-Wärmepumpen bis 10 kW werden mit 2.800 Euro gefördert. Bei Anlagen bis 20 kW gibt es für jedes

zusätzliche kW nochmals 120 Euro, für Anlagen bis 100 kW entsprechend 100 Euro je zusätzliches kW. Die

Basisförderung erhöht sich um 500 Euro, sofern ein neuer Pufferspeicher mit mindestens 30l/kW errichtet wird.

 

 

 

Quelle: www.heizsparer.de

   
© Diercks-GmbH 2016